Hi! Schön, daß ihr hier seid. Und vorneweg – ihr seid nicht alleine und das ist nicht das Ende der Welt!

Unser Schicksal startete 2018 nach einem langen Irrweg, dazu aber später mehr. Da standen wir .. mit einem damals 9-jährigen Kind mit der Diagnose „Fructosemalabsorption“, einem schlecht kopierten Din A4 Zettel und ganz wenig Ahnung, dafür aber um so mehr Angst und Unsicherheit. Also machten wir uns auf die Suche nach Informationen zu dieser Unverträglichkeit und wurden leider nur sehr bedingt fündig.

Fructose, Glucose, Oligosaccharide, Sorbit .. WTF? Was ist jetzt der gute Zucker, was ist der böse Zucker? Darf das Kind jemals wieder Obst essen? Geht das wieder weg? Wie überleben wir den nächsten Kindergeburtstag? Unser Kopf schwirrte mit 1000 Fragen aber kaum Antworten und selbst die eiligst gekauften Bücher waren teilweise widersprüchlich.

Aber nochmal zurück auf Start – wie kam es zu diesem Blog und wer sind eigentlich die Fructo Fighters?

„Wir“, das sind unser FructoKid Maximilian, die Mama Kathrin und der Papa Sebastian. Einen genauen Startzeitpunkt der Probleme bei Maximilian können wir eigentlich nicht ausmachen aber das Gefühl, wirklich jede Toilette in jeder Stadt und jedem Urlaubsland zu kennen begleitet uns schon recht lange. Lange haben wir überlegt, wo die Probleme herkommen, waren schon mit Verdacht auf Blinddarm im Krankenhaus und zweifelten sogar, ob manches nicht nur großes Schauspiel war. Selbst im Krankenhaus (bei dem Besuch wg. Blinddarm) wurden die Beschwerden abgetan und eher auf die psychische Schiene geschoben.

Dank unseres wirklich extrem bekümmerten Kinderarztes sind wir dann zu Lactose- und Fructosetests in eine Spezialklinik überwiesen worden. Dort haben wir (leider) zu erst den Laktosetest gemacht, der positiv ausfiel und uns etwas auf die falsche Spur geschickt hat. Da nicht beide Tests an einem Tag gemacht werden können, dauerte es dann noch mal 3-4 Wochen, bis wir den Fructosetest machen konnten. Darauf hat Maximilian richtig heftig reagiert – so weit, so gut, damit stand die Diagnose fest. Schlauer waren wir deshalb aber noch nicht, eher im Gegenteil. Wie oben erwähnt, bekamen wir einen Zettel mit geeigneten und ungeeigneten Lebensmitteln.

Fast Forward – 1,5 Jahre später saßen wir im Sommerurlaub auf dem Balkon und Kathrin füllte fleissig ihr Notizbuch mit neuen Erkenntnissen. Im Spass sagte ich zu ihr: „Weisst du – eigentlich müsstest du über das Thema ein Buch schreiben! Das, was du schon alles rausgefunden hast, davon sollten auch andere Eltern profitieren..“. Wir lachten aber der Gedanke – einmal ausgesprochen – ließ uns beide nicht mehr los. Da ihr auf unserem Blog gelandet seid, dürfte es wohl nicht überraschen, dass es kein Buch geworden ist. Das war uns einfach zu statisch, zu starr, zu hoch die Hürde, die es zu überspringen gilt, um etwas zu publizieren.

Also ein Blog!

Das war die Geburtsstunde der Fructo Fighters, die angetreten sind, mit Euch, für Euch und vor allem für unsere Kinder das Leben wieder ein Stück lebenswerter zu machen.

Eure Fructo Fighters
Maximilian, Kathrin & Sebastian

Maximilian, Kathrin und Sebastian